
Fast zu klein war das Hiwwelhaus in Alsweiler, als vergangenen Freitagabend
die Vernissage des Fotoclubs "Tele" Freisen stattfand.
Zahlreiche Besucher
fanden sich im Hiwwelhaus ein und machten sich ein Bild von den Werken der
fünf Foto-Künstler: Ingrid Neu aus St. Wendel, Wolfgang Ballof aus
Niederkirchen, Erich Klein aus Urexweiler, Alexander Schmitt aus
Heisterberg und Horst Schulz aus Berglangenbach. Bürgermeister Werner Laub
begrüßte rund 100 Gäste, anschließend stellte der Vorsitzende des Fotoclubs "Tele" Freisen, Franz-Rudolf Klos, den Verein vor: Seit vielen Jahren
entwickelt sich der Fotoclub sehr erfolgreich und kann auf viele Mitglieder
zählen, die sowohl im Land auch international Preise errangen. Auf die
Werke der Aussteller und den Einfallsreichtum der Fotografien ging Ingrid
Neu näher ein. Sie stellte die Motive und Vorlieben der einzelnen Fotografen
vor und beschrieb deren Techniken von der Aufnahme über die digitale
Bildbearbeitung bis hin zur Präsentation.
Die fotografischen Biografien sind unterschiedlich. Während die einen schon
seit der Schulzeit fotografieren, sind es andere, die seit etwa fünf Jahren
oder gar erst seit dem Eintritt in den Fotoclub ihrem Hobby nachgehen. Alle
fühlen sich vor allem in den Motivkategorien „Porträts“, „Menschen“, „Natur“
und „Landschaft“ beheimatet.
In diesen Bereichen setzen sie ihre fotokreativen Blicke für den richtigen
Augenblick ein. Ob Schnappschuss in der „Street-Fotografie“ – ungewöhnliche
Perspektiven und Ansichten von Szenen auf Straßen und Plätzen -,
inszenierte Porträts, Menschen in unterschiedlichen Umgebungen oder auch
Natur- und Landschaftsaufnahmen, die Bilder zeigen die Leidenschaft der
Fotografen für ihr kreatives Hobby.
Die Autoren versuchen in ihren Fotos dem Betrachter die Spannung und Atmosphäre, die Stimmung, Emotion und Ästhetik des Augenblicks der Aufnahme zu vermitteln. Der Betrachter kann und soll mit seinen Blicken diese fotografischen Augenblicke genießen.